Das heilpädagogische Reiten

Seit Februar fahren vier Schülerinnen und Schüler der Kraichertschule jeden Donnerstagmittag nach Aurich zu „ihren Ponys“. Bei den ersten Besuchen haben die Kinder gelernt wie man sich bei den Ponys verhält und wie man sie putzt und führt. Sie haben sich mit den Körperteilen der Ponys beschäftigt und etwas über die Pferdesprache erfahren. Die Kinder waren zu Beginn noch recht ängstlich und haben sich kaum getraut „ihr Pony“ Sjella überhaupt nur anzufassen. Wir haben uns viel Zeit gelassen und die Kinder haben durch ganz langsame Schritte immer mehr Vertrauen zu Sjella gefasst. Das Putzen und Hufe Auskratzen ist ihnen zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Inzwischen sind sie begeisterte Reiter und lieben es sogar in der schnelleren Gangart, dem Trab, durch die Halle zu reiten. Jedes Mal gibt es für alle einen Grund, stolz auf sich zu sein.

Nur eins gefällt den Kindern nicht: die Zeit bei den Ponys vergeht immer viel zu schnell….

Das natürliche Bedürfnis von Kindern mit Tieren umzugehen wird beim heilpädagogischen Reiten pädagogisch und therapeutisch genutzt. Das Kind wird in seiner Gesamtheit angesprochen. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Vermittlung von Lebensfreude und der Verbesserung von körperlichen geistigen und emotionalen Fähigkeiten. Die Ziele des heilpädagogischen Reitens sind unter anderem die Verbesserung der Grob und Feinmotorik, der Wahrnehmungsverarbeitung, der Konzentration, die Stärkung des Selbstwert- und Verantwortungsgefühls und der Durchsetzungsfähigkeit.

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